Friederike Wappenschmidt

Friederike Wappenschmid

Dr. Friederike Wappenschmidt arbeitete nach dem Studium der Kunstgeschichte, der Klassischen Archäologie und der Ostasiatischen Kunstgeschichte an der Universität Bonn am Museum für Ostasiatische Kunst sowie am Kunstgewerbemuseum der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin.
Anschließend folgte sie ihrem Mann als Stipendiatin der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit einem freien Forschungsprojekt nach München.
Heute lebt sie mit ihm als freie Autorin, Kunst- und Kulturwissenschaftlerin, Kunstberaterin, Lektorin sowie Kritikerin nahe Bonn. Neben Vorträgen, der Mitarbeit an Ausstellungen im In- und Ausland veröffentlicht sie Bücher sowie Beiträge zur ostasiatischen Kunst, zur Chinarezeption sowie zur europäischen Kunst und Kulturgeschichte von der Antike bis zur Gegenwart. Ihre kultur- und kunstwissenschaftlichen sowie literarischen Essays und Rezensionen erscheinen in Zeitschriften und Verlagen in Berlin, München, Mainz, Brüssel, London und Paris.

 

Auswahl neuerer Veröffentlichungen

  • Les Motifs Floraux aux XVIIIe et XIXe Siècles: La Maison - Jardin. In: L'Empire de Flore, Bruxelles 1996
  • A friendly Rivalry. Chinese Wallpaper Paintings and Early Eighteenth-Century Silk designs. In: Riggisberger Berichte 14: A Taste For The Exotic. Foreign Influences on Early Eigteenth-century Silk designs, Riggisberg 2007, S. 187-196
  • Bunt leuchtende Bilder der chinesischen Volkskunst – Malereien auf Seide, Papier, Markpapier und hinter Glas. In: Chinesische Bilder - Volkskunst – Inspiration für den "Blauen Reiter“, Ausst.-Kat. Murnau 2007, S. 7-12.
  • „Seltzame und hir Landes fremde Sachen“. Exotica aus Fernost im Münchner Kunstkammerinventar von 1598. In: Die Münchner Kunstkammer, Bayerische Akademie der Wissenschaften. Philosophisch-historische Klasse. Abhandlungen, Neue Folge, Heft 129, C.H.Beck Verlag, München 2008, 3 Bde., Band 1, S. 293-309.
  • Wo liegt Cathay? Von "indianischen" und chinesischen "Wunderdingen" am Hof der Wittelsbacher. In: Die Wittelsbacher und das Reich der Mitte. 400 Jahre China und Bayern, Ausst.-Kat. Bayerisches Nationalmuseum, Hirmer Verlag München 2009, S.21-33.
  • Der Reiz des Fremden. Frühe chinesische Porzellane, Lacke und Malereien in der Münchner Kunstkammer, ebd, S.36-43.
  • Abbild der Wirklichkeit oder Ausflüge in eine Märchenwelt? Chinesische Exportmalerei und die Europäer. In: minima sinica. Zeitschrift zum chinesischen Geist, 1/2009, S. 1-38.
  • Ein Bambusrohr aus dem "Gelehrtenwald": Vom Sammeln in China und Europa, in: Rondo. Beiträge für Peter Diemer zum 65. Geburtstag, München 2010, S. 157-164.
  • Ein Kunstschrank aus Augsburg für den Wanli-Kaiser. Chinesisches und europäische Kunstsammlungen im frühen 17. Jahrhundert. In: minima sinica. Zeitschrift zum chinesischen Geist, 1/2011, S. 1-24.
  • Sandrarts „indianischer“ Maler Higiemond – Eine authentische Künstlerpersönlichkeit oder ein Synonym für die fremdartige Malerei Asiens?, in: Aus aller Herren Länder – Die Künstler der »Teutschen Academie« von Joachim von Sandrart, in: Théorie de l'art (1400-1800), hrsg. von Michèle-Caroline Heck, Brepols Publishers, Turnhout, 2012

 

Buchveröffentlichungen

  • Chinesische Tapeten für Europa. Vom Rollbild zur Bildtapete, Berlin 1989 (Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft)
  • Der Traum von Arkadien. Leben, Liebe, Licht und Farbe in Europas Lustschlössern, München 1990 (Klinkhardt und Biermann Verlag)
  • Metamorphosen. Antike Götter im Wandel von Glaube und Kunst, Mainz 2004 (Verlag Philipp von Zabern)

Im Urteil von Rezensenten

    • Chinesische Tapeten für Europa

      - Der Verlag ist für diesen gelungenen Band und die Autorin für die umfassende und sachliche Arbeit zu beglückwünschen. (Deutsche Literaturzeitung)
      - Die Autorin legt die vielfachen Facetten eindringlich und überzeugend dar. (Zeitschrift für Kunstgeschichte)

  • Der Traum von Arkadien

    - Die Autorin versteht es, »Leben, Liebe, Licht und Farbe in Europas Lustschlössern« faszinierend nachzuzeichnen. (Fränkischer Sonntag)

    - ... entführt in den »Traum von Arkadien«. (Berliner Morgenpost).

    - ... hat es unternommen, den Leser auf eine Reise in die vorrevolutionäre Zeit zu begleiten. Sie führt nicht nur kenntnisreich durch die Schätze der Schlösser und Schlösschen, sondern beleuchtet auch die historischen Hintergründe, die längst nicht immer so idyllisch waren, wie es die Kulisse hätte erwarten lassen. (Augsburger Allgemeine)

    - Eine Voyeurin mit Einfühlungsvermögen und Phantasie, die hinter die Kulissen ... blickt: Ohne jegliches Pathos weiß die Autorin dieses Buches das fürstliche Plaisir, den Luxus und Genuß, die erotischen Ausschweifungen anschaulich zu beschreiben. Eine spannende Geschichte des hochadeligen Privatlebens ... Und auch eine Kulturgeschichte des »Intimen« jener Menschen, die den Großteil ihres Lebens im Rampenlicht der Öffentlichkeit verbrachten. (Pan)

  • Metamorphosen

    - ... der Band legt großes Gewicht auf den ausgezeichnet lesbaren Textteil und findet ein harmonisches Gleichgewicht zwischen informativem Wort und attraktiver Illustration. (SZABO's kritisches Buch- und Ausstellungs-Journal)

    - ... empfohlen für die Schulbibliothek. (Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München, Juli 2007)

Kontakt

01778433989

© 2011 Friederike Wappenschmidt